Hier sind Sie auf der Seite - Bau WAZV -

Startseite
700-Jahrfeier
Ortsteile
Kontakte
Unsere Störche
Allgemeine Infos
Gemeindevertretung
Bürgerservice
Geschichtliches
Kindergarten
Schule
Kulturhaus
Kirche
Feuerwehr
Freizeit & mehr
Handel & Gewerbe
Wohnungsgesellschaft
Wichtiger Hinweis
Impressum


In Mestlin werden vom August 2010 bis zum Herbst 2011
umfangreiche Bauarbeiten am Wasser-, Schmutzwasser-, und Regenwasserkanalnetz durchgeführt

Auf dieser Seite berichten wir in loser Folge über den Fortgang der Arbeiten,
beginnend mit dem 09. August 2010 und dann bitte abwärts scrollen

09. August 2010

 
Baubeginn an der L 16 zwischen Klärwerk und Ampelkreuzung

Seitenanfang

12. August 2010

1. Einwohnerversammlung im Kulturhaus

Ab 16. August bis etwa Weihnachten ist die Parchimer Straße in Mestlin von der Ampelkreuzung bis zur Kreuzung Goldberger Straße (Landesstraße 16) für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Goldberger Straße. Grund sind die Bauarbeiten am Wasserleitungsnetz, Abwasser- und Schmutzwasserkanal des Storchendorfes. Dies wurde auf einer Einwohnerversammlung am Donnerstagabend im Kulturhaus bekannt. Eingeladen hatten der Bürgermeister Uwe Schultze sowie die am Bau beteiligten Partner wie das Amt Goldberg-Mildenitz, der Wasser- und Abwasserzweckverband (WAZV) Parchim/Lübz und des iKL Ingenieurbüros Kirsch & Leirich. Für die Kunden des Lebensmittelmarktes Wandschneider wurde bereits eine provisorische Zufahrt direkt von der Landesstraße 15 (Umgehungsstraße) aus errichtet.
Ende der Gesamtmaßnahme ist der Herbst kommenden Jahres. „Dieser enorme Zeitdruck ist den Fördermitteln geschuldet, die ursprünglich bis zum Jahre 2012 ausgereicht werden sollten. Nun aber muss bis Ende 2011 alles fertig und abgerechnet sein“, so Heinz Schünemann vom WAZV. Rund 1,88 Millionen Euro sind bislang veranschlagt, davon sollen 1,5 Millionen gefördert werden. Für die Gemeinde bleibt ein Eigenanteil von etwa 300 000 Euro. Was kommt nun an Kosten auf den Bürger, auf den Grundstückseigner zu? „Jeder Grundstücksbesitzer weiß, was er zu zahlen hat, die Kosten für Trinkwasser und Abwasser sind bekannt und wurden jedem mitgeteilt. Die Kosten für den Regenwasserkanal trägt die Gemeinde. Da kommen irgendwann Kosten für Erhaltung und Betrieb auf einen zu“, so Schünemann. Bürgermeister Schultze meinte, dass "zu Finanzen derzeit keine Aussagen getroffen werden."
Weiter war zu erfahren, dass die Parchimer Straße auf 6,5 Meter ausgebaut wird, dazu ein Gehweg mit einem 1,25 Meter breiten Betonpflaster. Die Grundstücksanbindungen werden ebenfalls alle einheitlich mit Betonpflaster versehen, während die Straßen eine Asphaltdecke erhalten werden. Lediglich der Marx-Engels-Platz und die Ernst-Thälmann-Straße behalten ihr Steinpflaster. Für einige Hausbesitzer werden sich die Hauswasseranschlüsse ebenfalls verändern, „da jedes Grundstück einen eigenen Anschluss erhält. Ausnahmen werden nur über Notar und Grundbucheinträge geregelt“, so Schünemann.

Bauablaufplan Mestlin-West
(grobe Planung)


Zur PDF-Ansicht bitte klicken

Die Vertreter des Planungsbüros iKL Ingenieurbüro Kirsch & Leirich, die für Mestlin-Ost (Bereich Parchimer Straße in Richtung Landesstraße 15 Goldberg) zuständig sind, versprachen, dass die Grundstücke im wesentlichen erreichbar sein werden, lediglich „tageweise können Sperrungen eintreten, die aber vorher mit jedem Betroffenen abgesprochen werden“, hieß es. Außerdem können die Einwohner jeden Dienstag gegen 9 Uhr zu den Bauberatungen ihre Anliegen direkt vorbringen und mit den Verantwortlichen  vor Ort diskutieren.
Das für Mestlin-West (Bereich der Straßen östlich der Parchimer Straße in Richtung Groß Niendorf) zuständige Planungsbüro Pöyry ibs GmbH Schwerin teilte gestern mit, dass am 4. Oktober in den Bereichen Lindenstraße und Thomas-Müntzer-Straße begonnen werden soll. „Im November ist dann die Thälmann-Straße dran, alle anderen dann ab etwa März kommenden Jahres“, so Harry Herrmann.
Im Rahmen der Erneuerung der Wasser- und Abwassernetze werden auch Gehwege und Straßenbeleuchtung erneuert. Zum Einsatz gelangt moderne, energiesparende LED-Technik. Die Zeitabläufe in der links stehenden Tabelle sind logischerweise Planungstermine. Diese können sich, je nach Witterung oder unerwarteter anderer Ereignisse, logischerweise nach vorne oder nach hinten verschieben.
Auf Nachfrage hieß es , dass in der Thomas-Müntzer-Straße ein Gehweg auch bis zur Landesstraße 15 und damit in Richtung der dortigen Gärtnerei gebaut werden soll. Auch die Verlängerung des Gehweges in der Parchimer Straße bis zur Ampelkreuzung werde noch einmal geprüft, hieß es aus dem Amt Goldberg-Mildenitz und des Planungsbüros.

Seitenanfang

16. August 2010

Die Parchimer Straße ist für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung wurde eingerichtet und eine Abnahmekommission - bestehend aus Mitarbeitern des Landkreises, der Polizei, des Straßenbauamtes und der Baufirma - hat die Prüfung der Verkehrssicherungseinrichtung vorgenommen und Ergänzungen festgelegt. Außerdem wurde die normale Ampel an der Kreuzung L15/L16 abgeschaltet und eine Baustellenampel aufgestellt.

   
die Aufstellung der Verkehrsleiteinrichtung wird geprüft - die Baustellenampel wird vorbereitet - das Protokoll gefertigt

Seitenanfang

19. August 2010

 

 

 


Der Beton des Gehweges in der Parchimer Straße wird maschinell aufgebrochen. Allerdings gibt es beim Baustart erste kleine Probleme.

So hat die WEMAG noch nicht mit den Kabelverlegearbeiten begonnen. Diese hätten Anfang der Woche starten sollen. Man gehe seitens des Planungsbüros aber davon aus, dass die durchaus knappen Termine dennoch gehalten werden können. "Man werde auch Sonnabends arbeiten, wenn es nötig wird", hieß es.

Seitenanfang

23. August 2010

 

 


 

Mit einwöchiger Verspätung beginnt auch die WEMAG
mit ihren Arbeiten im Bereich des Fußgängerweges in der
Parchimer Straße.


Der Bereich, der für die Überquerung
der L 15 vorgesehen ist, wird vorbereitet.

Seitenanfang

25. August 2010

Die Landesstraße 15 (Crivitz - Goldberg) ist unterquert

Seitenanfang

30. August 2010


Artikel aus SVZ vom 31.08.2010

Zum Vergrößern: Klick

Reaktion auf diese Geschichte: Die Fußgängerampel inklusive des Anforderungsschalters am Mast wurde entfernt. Die Bürger können ja nach Meinung des Bürgermeisters und der Gemeindevertreter die etwa einhundert Meter entfernte Thomas-Müntzer-Straße nutzen, die im Rahmen der Bauarbeiten einen Gehweg bekommt und von dort dann die Landesstraße (die mal Bundesstraße werden soll) überqueren. Einen Fußweg an der Landesstraße und eine sichere Ampel gibt es allerdings dort auch nicht...!

Seitenanfang

28. September 2010

2. Einwohnerversammlung im Kulturhaus

Ab kommendem Montag (4. Oktober) wird die Lindenstraße von der Kreuzung der Parchimer bis zur Kreuzung der Ernst-Thälmann-Straße voll gesperrt und die Thälmann-Straße wird zudem zur Sackgasse, befahrbar vom Marx-Engels-Platz aus. Das wurde unter anderem auf der 2. Einwohnerversammlung im Mestliner Kulturhaus bekannt.  (Siehe auch Bauablauf)

Eingeladen zu dieser Informationsveranstaltung hatten der Bürgermeister Uwe Schultze, sowie die am Bau beteiligten Firmen und das Planungsbüro. Seit 9. August wird im Storchendorf umfangreich gebuddelt und das Abwasser- und Regenwasserkanalnetz sowie die Trinkwasserleitung erneuert (SVZ berichtete). Bislang waren die Bauarbeiten auf den Ostteil Mestlin, die Parchimer Straße begrenzt. Dort allerdings, so wurde auf der Versammlung informiert, gab es bereits erste Probleme, die auch zu höheren Kosten führen werden. „Durch die erhöhten Niederschläge stieg das Grundwasser an. Auf dem schweren Lehmboden kann das Wasser nicht schnell genug versickern und sammelte sich in den Kies- und Sandnestern im Bereich des Rohrgrabens extrem“, so Heinz Schünemann vom Wasser- und Abwasserzweckverband (WAZV). Vor allem, so führte er weiter aus, erhoffe man sich, dadurch nicht zu Bauverzögerungen zu kommen. „Unser Hauptproblem ist die geplante Fertigstellung im Herbst nächsten Jahres. Schaffen wir das nicht, so sind Fördermittel in Gefahr“, sagt der Wasserexperte. Zu den zu erwartenden Kosten für die Einwohner konnte nicht viel gesagt werden. Zwar hatten vor einem Jahr die Bürger entsprechende Bescheide erhalten, aber man müsse jetzt erst noch die Verbandssatzung überarbeiten. Das Oberverwaltungsgericht hatte die bestehende kürzlich Satzung gekippt. „Was aber genau verändert werden muss, erschließt sich uns noch nicht“, so Schünemann.

Nach diesen Erläuterungen wurden die konkreten Maßnahmen der nächsten Monate erläutert. Dazu lagen – im Gegensatz zur vorherigen Versammlung – Karten und Zeichnungen aus und die Bürger konnten sich gut informieren.  So erhalten alle Straßen nach den Baumaßnahmen eine Asphaltdecke. Ausnahme bildet die Ernst-Thälmann-Straße, die aus denkmalschutzrechtlichen Gründen wieder gepflastert wird. Gehwege werden nur zum Teil saniert. Die Parchimer- und Sternberger Straße dagegen wird neue Gehwege und eine neue Straßenbeleuchtung erhalten. „Mehr ist aus finanziellen Gründen nicht möglich, wir haben kein Geld“; so der Bürgermeister. Er informierte zusätzlich über Baumaßnahmen in Vimfow und Kadow. So werden in Vimfow die Landesstraße und zugleich die Regenwasserableitung erneuert. Gleichzeitig werden die Gehwege saniert. In Kadow verlegt die WEMAG ihre Energieleitungen unter die Erde und damit muss die Straßenbeleuchtung, die an den Energiemasten befestigt ist, erneuert werden. Alle diese Arbeiten werden ebenfalls durch Fördermittel finanziert, sagte das Gemeindeoberhaupt.

Seitenanfang

04. Oktober 2010

Der Bau im Bereich Mestlin-West hat begonnen

Die umfangreichen Bauarbeiten am Regenwasser- und Abwasserkanalnetz sowie an der Trinkwasserleitung haben nun auch in der Lindenstraße begonnen.
Damit sind die Bauarbeiten im Bereich Mestlin-West eingeleitet.

Seitenanfang

12. Oktober 2010

Die Bauarbeiten schreiten voran

In der Parchimer Straße kommen die Arbeiten voran. Hier wird der Abwasserkanal gebaut.
Auf dem rechten Bild sieht man den künftigen Schacht in rund fünf Metern Tiefe.


Hier der Schacht, der zum Regenwasserkanalnetz führt

Im Kreuzungsbereich der Landesstraßen 15 und 16 sind die Bauarbeiten soweit vorangeschritten, dass bereits mit der Fertigstellung der Fahrbahnbeläge begonnen wurde.
Die Freigabe ist in den nächsten 14 Tagen geplant. Nach dem Auftragen des Asphalts wird noch die Fahrbahnmarkierung aufgetragen, hieß es aus dem zuständigen Straßenbauamt. Dann wird auch die Baustellenampel entfernt und die Kraftfahrer haben in diesem Bereich wieder freie Fahrt.
Gesperrt bleibt allerdings die Einfahrt in die Parchimer Straße. Kraftfahrer in oder aus Richtung Dabel müssen weiterhin eine Umleitung innerorts in Kauf nehmen.

Seitenanfang

15. November 2010

Die Kreuzung Fritz-Reuter-Straße / Parchimer Straße ist erreicht

 
Die umfangreichen Bauarbeiten in Mestlin kommen voran. In dieser Woche erreichten die Bauarbeiten die Kreuzung Parchimer Straße/Fritz-Reuter-Straße. Für diesen Bereich wurde am 15.11.2010 die Befahrbarkeit der Kreuzung aus Richtung der Fritz-Reuter-Straße gesperrt. Aus Richtung Sternberg und Goldberger Straße regelt eine Ampel den Verkehr. Diese Sperrung ist zwar notwendig, wurde aber nicht angekündigt und es fehlt für den Ortsunkundigen eine Umleitungsstrecke. Diese ist aber dringend notwendig, denn Fremde wissen nicht, dass man über eine Seitenstraße zur Gartenstraße kommt und dann wieder die Sternberger Straße erreicht. Sogar Linienbusse mussten kehrt machen, was nicht so leicht war, da dass Durchfahrtsverbot auch nicht günstig steht.

 
Die Parchimer Straße ähnelt derzeit einer Mondlandschaft

Seitenanfang

Dezember 2010

Die Winterruhe herrscht auch auf der Baustelle Mestlin

Der Winter macht seinem Namen alle Ehre und macht auch um Mestlin keinen Bogen. So herrscht jetzt Winterruhe auf der Großbaustelle...

Seitenanfang

17. Januar 2011

Die Winterpause ist erst einmal vorbei

Die Winterpause und damit der Frost und der Schnee sind vorbei, das Wetter lässt den Fortgang der wichtigen Sanierungsarbeiten am Wasser- und Abwasserkanalnetz  in der Parchimer Straße wieder zu.
So gehen die Arbeiten an der Kreuzung Parchimer Straße / Marx-Engels-Platz  (Bilder oben) weiter und am Gehweg wird ebenfalls weiter gebaut. Auf dem linken Bild sind die Arbeiter dabei, die Pflasterung fort zu führen.

Seitenanfang

07. Februar 2011

Es wird in der MTS-Straße gebaut...

 

...und in der Parchimer Straße geht es weiter. Die Bordsteine für Fahrbahnkante und Gehweg werden gesetzt.
 
hier an der Ecke zum Marx-Engels-Platz... ...und hier im Bereich der Hausnummern 5 und 7

Seitenanfang

18. März 2011

Parchimer Straße bekommt Asphaltdecke

Die Bauarbeiten am Wasser-, Schmutzwasser-, und Regenwasserkanalnetz in Mestlin haben jetzt einen wichtigen Teilabschnitt erreicht. Am Donnerstag (17.03.2011) wurde in der Parchimer Straße nach den Tiefbauarbeiten die neue Tragschicht für die Fahrbahn aufgetragen. Einen Tag später haben die Bauarbeiter die Binderschicht aufgebracht. „Die abschließende Deckschicht kommt erst später dran“, so die Bauarbeiter.
Wie Bürgermeister Uwe Schultze auf Nachfrage sagte, soll ab Dienstag der Verkehr zwischen Dabel und Herzberg dann wieder durch die Parchimer Straße fließen und die monatelange Umleitung damit entfallen. Da aber die Gesamtarbeiten an diesem Vorhaben noch nicht beendet sind, diese dauern noch bis Herbst, werden nun Umleitungen für die Nebenstraße folgen.
      

Seitenanfang

30. März 2011

Parchimer Straße jetzt frei - Goldberger Straße jetzt gesperrt

 

Seit heute ist die Parchimer Straße in Mestlin wieder für den Verkehr freigegeben. Allerdings ist der Bereich der Sternberger Straße ab der Kreuzung Goldberger/Fritz-Reuter-Straße halbseitig gesperrt und wird per Ampeln geregelt. Gesperrt ist dafür ab sofort die Goldberger Straße.
Insgesamt sind die Bauarbeiten ein wenig im Verzug. Eigentlich sollten diese seit dem 21. März auch in der Fritz-Reuter-Straße begonnen worden sein, jedoch ist dies, wie das Bauamt im Amt Mildenitz gestern auf Anfrage bestätigte, auf den 2. Mai verschoben worden. In diesen Tagen beginne man in der Thomas-Müntzer-Straße in Richtung Lindenstraße.
Insgesamt sei man zwar in Terminverzug, „der frühe und lange Winter war so nicht eingeplant. Aber die beteiligten Baufirmen wollen das wieder aufholen“, hieß es auf Nachfrage.
Eine Information an die Einwohner über den veränderten Bauablauf erfolgte offiziell nicht. Für die Anwohner der Fritz-Reuter-Straße wird am 20. April um 19 Uhr eine zusätzliche Einwohnerversammlung durchgeführt, damit dann dort offene Fragen geklärt werden können.

Seitenanfang

20. April 2011

Baustart in der Fritz-Reuter-Straße verändert

Auf einer Einwohnerversammlung für die Bewohner der Fritz-Reuter-Straße wurde bekannt gegeben, dass der Baustart nun für den 16. Mai vorgesehen ist. Damit sind die Termine 21. März 2011 und 02. Mai 2011 hinfällig. Nötig wurde diese Veränderung durch die Verschiebung des Bauablaufes insgesamt. Es wurden noch einmal der geplante Bauablauf erläutert und über die Grundstücksprobleme geredet, da die Vorgärten in der Fritz-Reuter-Straße nicht zu den Privatgrundstücken zählen, sondern der Gemeinde gehören.

Seitenanfang

22. Mai 2011

Hagelschauer ging in Mestlin runter - Baugrube unter Wasser

Ein kleines Unwetter ging an diesem Sonntag über Mestlin herunter. Starkregen mit bis zu zehn Liter je Quadratmeter und kräftige Hagelschauer mit Körnern bis zu zwei Zentimeter Größe gingen in kurzer Zeit über Mestlin  nieder.
Die Baugrube in der Fritz-Reuter-Straße vor dem Hause Nummer 4 wurde kurzzeitig unter Wasser gesetzt.

Seitenanfang

24. Mai 2011

Bauablauf am Beispiel in der Fritz-Reuter-Straße
(
siehe auch: SVZ vom 22. Juli 2011)

Auf den folgenden Fotos zeigen wir den Ablauf des Baugeschehens am Beispiel der Baustelle in der Fritz-Reuter-Straße. Hier sind Mitarbeiter der Goldberger Firma STURM & NEUMANN ROHRLEITUNGSBAU GMBH beteiligt.
Am 24. Mai ist der Kreuzungsbereich Fritz-Reuter-Straße / Marx-Engels-Platz mit dem Setzen von zwei Kanalschächten soweit fertig, dass nun die Arbeiten in der Fritz-Reuter-Straße weiter voranschreiten können.

Als erstes greift der Bagger das Kopfsteinpflaster auf... ...und dann die Lehmschicht
Hier fällt dem aufmerksamen Beobachter auf, dass die Straßen, zumindest in diesem Bereich, einst deutlich tiefer lagen.
Etwa 40 bis stellenweise sogar 60 Zentimeter tiefer muss die Straße früher verlaufen sein. Alte, kleinere Pflastersteine zeugen davon. Scheinbar wurden die Borde für die heutige Straße auf den damals existierenden Landweg aufgesetzt und so die Fahrbahn um die genannten Zentimeter angehoben.

In diesem Zusammenhang ist es auch nötig, einmal den unbekannten Bauarbeitern in den fünfziger Jahren den Dank zu zollen, die mit Muskelkraft in vier bis sechs Metern Tiefe die alten Leitungen in den Lehmboden bauten. Angesichts heutiger, moderner Technik kann man symbolisch nur den Hut ziehen vor der Leistung unserer Vorgänger.


Der Anschluss des Abwasserrohres an das bereits installierte Netz wird in 4,30 Metern Tiefe vorbereitet und die Muffe zur Verbindung der beiden Rohre (rechtes Bild) ausgepackt.
  
Mit Hilfe moder
ner Technik, wie hier der Laser,
wird der Neigungswinkel exakt bestimmt.  Er gibt das Gefälle,
in diesem Fall 0,5 Millimeter auf einem Meter, vor.
Die Schaufel ist ein ideales Hilfsmittel.

Das sechs Meter lange Abwasserrohr mit einem Durchmesser von 160 Millimetern wird hinab gelassen...
...und mit Hilfe der Muffe mit dem bestehenden Leitungssystem verbunden.
Dies erfolgt durch elektrisches verschweißen. Ein Strichcode wird per Computer erfasst und dadurch
wird das Material erkannt und an Hand der Temperatur und der Dickewandigkeit des Rohres die Schweißzeit errechnet.
An dieser Stelle wird mit einem Bohrer und einer Fräse ein Loch in das Abwasserrohr geschnitten,
um einen Abzweig setzen zu können.
Auf dem linken Bild wird ein neues Rohr, für den Abzweiger zum Hausanschluss vorbereitet und
rechts wird es mit dem Hauptstrang verbunden

...und nun wird der Hausanschluss für das Grundstück gefertigt

   
hier die Vorbereitung des 90 Grad-Bogens, der auf das senkrechte Rohr geschweißt wird...

   
...dann wird das waagerechte Rohr in den Bogen gesteckt und der Hausanschluss ist fertig.

                                                                       


Einen Tag später, am 25. Mai, wird die Regenwasserleitung in knapp 2.90 Meter Tiefe gesetzt. Der Boden wird noch einmal verdichtet und dann folgt das Betonrohr. Um ein sauberes Verbinden des neues Betonrohres mit der bereits fertig gestellten Leitung zu verbinden, wird es gereinigt und mit einem Gleitmittel versehen.

Das neue Betonrohr mit 40 Zentimeter Durchmesser schwebt ein, dazu noch ein prüfender Blick ins Rohr für den Fotografen

Auch das neue 2,50 Meter lange Betonrohr wird mit Schmiermittel versehen und folgt die Verbindung mit der bereits fertigen Leitung.

 

Es wird Kies geschüttet... ..und dann verdichtet...

zu guter Letzt wird wieder Kies, eine Frostschutzschicht und Schotter aufgebracht und der nächste Abschnitt folgt...
Nach nur 24 Stunden ist dieser Teil der Strecke beendet.

siehe auch: SVZ vom 22. Juli 2011

Seitenanfang

10. Juni 2011


Es geht um dieses Verkehrsverbot für Lastkraftwagen

Die Polizei muss schlichten

Anwohner der Gartenstraße diskutieren mit Bürgermeister Uwe Schultze (l.)
 

Baustellenstress eskaliert in Mestlin

10. Juni 2011 | 22:05 Uhr | von Michael-Günther Bölsche,
SVZ vom 11.06.2011

MESTLIN - Polizeieinsatz in Mestlin: Von der chaotischen Dauerbaustelle im Ort genervte Bürger blockierten gestern spontan eine Anwohnerstraße, durch die trotz Verbot immer wieder schwere Baustellen-Lkw rumpeln. Jetzt müssen die Anwohner mit einer Anzeige wegen Nötigung rechnen. Pikant: Der Bürgermeister hat den Baufirmen die Durchfahrt erlaubt.
Weil die erst vor einigen Jahren gebaute und mit teuren Anliegerbeiträgen finanzierte Straße von den 22-Tonnern beschädigt werden könnte, handelten die Anlieger gestern, nachdem sie wochenlang vergeblich das Gespräch mit ihrem Bürgermeister gesucht hatten. Mit ihren Privatautos versperrten sie die Gartenstraße. "Wir haben unser Auto quer auf die Fahrbahn gestellt. Wir wehren uns auf diese Weise gegen die andauernde Verletzung des bestehenden Durchfahrtsverbotes für Lastkraftwagen in unserer Straße", sagten Betroffene vor Ort. Im Zuge der umfangreichen Sanierung des Wasser- und Abwassernetzes wird die Gartenstraße genutzt, um die Transporte zwischen den Baugruben und den Zwischenlagern abzuwickeln. Bürgermeister Uwe Schultze bestätigte, dass er den Bauarbeitern gestattet habe, "vorübergehend die Straße zu nutzen, um zusätzliche Kosten für die Baufirmen zu sparen".
Hanna und Hans-Joachim Klatt und weitere Anwohner sind sich einig: "Ein Bürgermeister kann nicht einfach Verkehrsschilder außer Kraft setzen". Dies bestätigte gestern auch Manfred Borchert, Mitarbeiter der kreislichen Baubehörde. Auch auf den wöchentlichen Bauberatungen sei dieses Thema nicht erörtert worden.
Gestern nun musste die Polizei schlichten. Die Situation drohte zu eskalieren. "Auch wenn die Lkw-Fahrer das Schild missachten, so haben die Bürger nicht das Recht Selbstjustiz zu üben", sagt Bürgermeister Schultze. Aus diesem Grunde hat die Polizei gegen eine der Familien eine Strafanzeige wegen Nötigung aufgenommen. Eine Anzeige der Familie gegen den Lkw-Fahrer werde geprüft, das sei aber nur eine Ordnungswidrigkeit, hieß es.
Der Baubetrieb muss nun ein zusätzliches Fahrzeug bereitstellen und "um das halbe Dorf fahren". Diese Kosten werden den Gesamtetat negativ beeinträchtigen, was man nicht gewollt habe, so der Bürgermeister. Die betroffenen Anwohner sehen die Mehrkosten nicht als erwähnenswert an und kritisieren vor allem die mangelnde Kommunikation zwischen dem Bürgermeister und den Beteiligten.

Seitenanfang

16. Juni 2011

Erste Asphaltdecke wird aufgetragen

    
Die Lindenstraße erhält am 16. Juni als eine der ersten Straße die neue Asphaltdecke. Sie besteht im Gegensatz zu Bundesstraßen nur aus der acht Zentimeter dicken Tragschicht und einer vier Zentimeter dicken Deckschicht.
Damit haben die Anwohner der Lindenstraße den größten Baustress hinter sich und dürfen sich über die neue Fahrbahn freuen. "Hoffentlich wird hier nun nicht gerast", hoffen einige.
Nun erfolgen noch einige Arbeiten am Gehweg.

Seitenanfang

04. Juli 2011

Dauerregen lässt Arbeiten ruhen

Nichts geht mehr, die Straßen stehen unter Wasser. Der Dauerregen, der zum Teil sehr stark fiel, hat auch die Bauarbeiten am Wasser-, Schmutzwasser-, und Regenwasserkanalnetz in Mestlin teilweise zum Erliegen gebracht. „Da ist das Arbeiten unmöglich“, hieß es und die Baufahrzeuge  mussten wieder abrücken.

Seitenanfang

07. bis 10. Juli 2011

Durchfahrt in Mestlin gesperrt

  
Die Landesstraße 16 zwischen Parchim und Sternberg ist im Bereich von Mestlin ab dem morgigen Sonnabend 07 Uhr bis zum Sonntag 14 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Dies bestätigte auf Anfrage das Straßenbauamt Schwerin. Der Grund ist die Fertigstellung der Fahrbahn in der Parchimer und Sternberger Straße. Die Umleitung für den Verkehr ist sehr weiträumig geplant und führt ab der Ampelkreuzung Mestlin in Richtung Sternberg über die Landesstraße 15 nach Goldberg und weiter über die B 192 über Dobbertin und Dabel nach Sternberg bzw. umgekehrt.
Beide Straßen sind seit Monaten nur bedingt passierbar, da im Zuge der Sanierungsarbeiten am Wasser-, Schmutzwasser-, und Regenwasserkanalnetz im Ortsnetz auch hier diverse Arbeiten nötig waren. Gestern und heute wurden und werden die Tragschicht, sowie die Binderschicht aufgetragen. Am Wochenende soll dann die Deckschicht als letzte aufgetragen werden. Damit sind die Arbeiten an der Fahrbahn beendet und der Verkehr kann wieder ungehindert zwischen Parchim und Sternberg fließen. Die Gesamtarbeiten an der Sanierung im Storchendorf sollen bis zum Herbst abgeschlossen sein.

Seitenanfang

 

08. August 2011

Großpflaster für die Thälmann-Straße

Die Mitarbeiter der Wessiner Firma Gala Bau Klünder wissen nicht, wie viel Steine sie in den vergangenen Wochen in der Mestliner Ernst-Thälmann-Straße verlegt haben. „Es sind 1520 Quadratmeter, da die Steine aber sehr unterschiedlich sind, könnte man die Anzahl nur schätzen“, meinten sie. Auf jeden Fall werden sie bis Mittwoch dieser Woche fertig und dann wäre nach der MTS-, Sternberger- und Parchimer Straße eine weitere Straße fahrbahnseitig fertig. Weitere Arbeiten sind aber noch in den Rand- und Fußgängerbereichen notwendig.
Während die anderen Straßen eine Asphaltdecke erhalten haben, wurde die Thälmannstraße mit Granit-Großpflaster versehen. Diese Steine werden in Brechsand gesetzt, das ist ein Sand-Splitgemisch und garantiert eine bessere Standfestigkeit. Dass diese Straße ihr Kopfsteinpflaster behält, ist dem Denkmalschutz geschuldet. Denn sie gehört zum Ensemble des Marx-Engels-Platzes.

Seitenanfang

31. August 2011

Gosse wird gepflastert und Asphalt aufgebracht

     

Während in der Fritz-Reuter-Straße die Bordsteine und die Gosse gesetzt werden, wird in einem
Teil der Goldberger Straße (bis zum Pastor) bereits die Tragschicht des Asphalts aufgebracht.

Seitenanfang

06. September 2011

Fritz-Reuter-Straße wird "gehobelt"

           

Die Fritz-Reuter-Straße wird "gehobelt", das heißt, dass die künftige Fahrbahn auf eine Höhe gebracht wird. Dazu kommt ein Gräder zum Einsatz. Computergestützt wird die Schotterschicht auf eine einheitliche Höhe gebracht. Erst dann werden die Trag- und die Deckschicht aus Asphalt aufgetragen.

Seitenanfang

08. September 2011

Fritz-Reuter-Straße wird asphaltiert

 

Heute rückten sie an, die schweren Baumaschinen der Schweriner Tief- und Straßenbau GmbH. Ihr Auftrag ist die Asphaltierung der Fritz-Reuter-Straße. „Auf rund 420 Metern Fahrbahnlänge wird die Tragschicht aufgetragen. Das sind pro Quadratmeter etwa 300 Kilogramm“, berichtet Klaus Rieck von der Goldberger Firma Sturm & Neumann GmbH, die in diesem Bauabschnitt für die Sanierung am Wasser-, Schmutzwasser-, und Regenwasserkanalnetz verantwortlich zeichnet.

Die Tragschicht – eine Dicke von acht Zentimetern – wird in der kompletten Breite von 5.20 Metern aufgetragen. Die Maschine - sie fährt maximal drei km/h - bringt den etwa 180 Grad heißen Asphalt computergesteuert auf die Fahrbahn und dieser wird zu 97 Prozent vorverdichtet. Anschließend verdichten zwei große Walzen mit 2,5 bzw. 11 Tonnen Gewicht den Asphalt.
 

 

Mit 2,5 (linkes Bild) bzw. mit elf Tonnen Gewicht wird der frische Asphalt gewalzt, also verdichtet.

  
Nachdem der Asphalt aufgetragen wurde, sind Goldberger Mitarbeiter sofort dabei, die Kanalschächte wieder freizulegen. Sie erhöhen diese, um einen weiteren Ring, der auch den Deckel beinhalten wird. Danach folgt das Auftragen der Deckschicht, die vier Zentimeter beträgt.

Noch am Abend soll die Fahrbahn soweit hergestellt sein, dass nun in den nächsten Tagen und Wochen die „Restarbeiten“ folgen. Dazu gehören unter anderem die Fertigstellung der Gehwege und auch die Anpassung der Kanalschächte und weitere Arbeiten.

Somit kann der Erntefestumzug am 10. September 2011 auch durch die Fritz-Reuter-Straße führen.
Bilder vom Erntefest: hier

Seitenanfang

20. September 2011

Fritz-Reuter-Straße bekommt Gehweg


Die Borde für den Gehweg auf der Anwohnerseite werden gesetzt. Damit erhalten die Anwohner doch noch einen neuen Gehweg nach den umfangreichen Bauarbeiten. Der alte war nicht zuletzt auch durch diese Bauarbeiten stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

 

 

 

 


Auch die Kanalschächte werden nach der Asphaltierung der Fahrbahn nun an die neue, endgültige Höhe angeglichen. Nachdem der Ring mittels Hydraulik angehoben wurde und die neue Höhe hat, wird der entstandene Zwischenraum mit einer schnell bindenden Betonmischung gefüllt. Damit kein Beton in den Schacht fällt, wird dazu ein mit Luft gefüllter Ballon in den Schacht gesteckt. Dann wird der flüssige Beton eingefüllt und wenige Minuten später ist dieser hart und der Ballon kann entfernt werden. Nach wenigen Stunden ist dieser Schacht wieder voll belastbar.
 

Seitenanfang

27. September 2011

Erste Straßen wurden abgenommen

  

Auf der Gemeindevertretersitzung am 27. September 2011 (siehe auch hier) berichtete Bürgermeister Uwe Schultze über die ersten Bauabnahmen. So wurde ein Teil der Lindenstraße, die Parchimer Straße 3 - 7 und die Ernst-Thälmann-Straße abgenommen. Etwaige Mängel und Hinweise wurden protokolliert.
Auch die Anwohner haben ihre Flächen schmuck gestaltet und geben - wie hier in der Lindenstraße - jetzt ein schmuckes Straßenbild ab.

Seitenanfang

14. Oktober 2011

Neue Straßenlaternen auch in der Fritz-Reuter- und Goldberger Straße

Nicht nur in der Goldberger Straße (rechtes Bild), sondern auch in der Fritz-Reuter-Straße wurden neue Straßenlampen installiert, die nun für mehr Sicherheit in den Abend- und Nachtstunden sorgen. Anfangs waren in der Fritz-Reuter-Straße keine neuen Lampen geplant, nun klappte es doch noch.

  
Zur Erinnerung: So sah es noch vor wenigen Monaten in der Fritz-Reuter-Straße aus...

Seitenanfang

Startseite Nach oben Lageskizzen Bau WAZV Mestliner Chroniken Mestlins Gäste Spielfilm Dok-Film Thünen-Kolloquium Windkraft Maislied Pflegeheim

Copyright © M. - G. Bölsche, 19374 Mestlin  / letzte Aktualisierung: 18.05.2012